Ziel des Vereins

Der Verein Zukunf Natur e.V. strebt die Erhaltung des natürlichen Lebensraums für Mensch und Tier unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse des Umwelt- und Artenschutzes im Bereich der Stadt Bad Saulgau, insbesondere in den Teilorten Bierstetten, Renhardsweiler, Steinbronnen, Bondorf, Lampertsweiler und Braunenweiler sowie im Gemeindegebiet Allmannsweiler an.



Bedrohung

Mit Beschluss des Gemeinderates Bad Saulgau vom 26.03.2015 wurde die Absicht, auf dem Schellenberg eine Konzentrationszone für Windenergie auszuweisen, aufgegeben. Damit haben wir in diesem Bereich ein wesentliches Ziel unseres Vereins erreicht.

 

Allerdings hat der Landesbetrieb Forst Baden Württemberg kurz danach eigene Flächen am Schellenberg für die Nutzung durch Windkraftanlagen ausgeschrieben und die Fa. Uhl Windkraft aus Ellwangen hat mit Planungsmaßnahmen begonnen (auf der Seite unten), die Angrenzer wurden Ende Juli 2016 um Äußerung gebeten.

Das Landratsamt Sigmaringen hat am 23. Dezember 2016 die immissionschutzrechtliche Genehmigung für den Bau von drei Windkraftanlagen auf dem Schellenberg erteilt. Damit ist die Gefahr eines massiven und dauerhaften Eingriffs in das Leben der Einwohner, die Natur und das Landschaftsbild stark angewachsen.

Gegen diese Entscheidung hat ein Angrenzer beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht.

 

Am Donnerstag, 07. September 2017 hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen über die Klage gegen die Baugenehmigung von Windkraftanlagen auf dem Schellenberg entschieden. Das Gericht hat entsprechend der Klage die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs wieder hergestellt. Die Kosten tragen der Antragsgegner (Land Baden Württemberg) und die Beigeladenen (Windkraft Uhl).
Hier können Sie weitere Sachverhalte zum Beschluss nachlesen.

 

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim beschließt - nach einer Beschwerde des Investors - am 20.07.2018, dass der Beschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 07.09.2017 geändert wird und somit der Errichtung und dem Betrieb der drei Windräder vorläufig nichts mehr im Weg steht.

Hier können Sie den Beschluss und unsere Bewertung nachlesen

 

Am 09. Januar 2019 hat das Regierungspräsidium Tübingen (RP TÜ) hat unsere Widersprüche gegen die Baugenehmigung für die Windkraftanlagen auf dem Schellenberg abgelehnt. (nachlesen)

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat am 08.02.2019 einstimmig beschlossen:

"Der Vorstand ZNV wird bevollmächtigt, .... bis spätestens 13.02.19, die Klage im Hauptsacheverfahren im Namen des Klägers in Auftrag zu geben."

Von den Mitgliedern wurden ausreichende Spendenzusagen für die Finanzierung der Ausgaben in I. und II. Instanz gegeben.

Die Rodungsarbeiten haben am 20.01.2017 begonnen, hier für die Windkraftanlage 1
Die Rodungsarbeiten haben am 20.01.2017 begonnen, hier für die Windkraftanlage 1

Geplante Windkraftanlagen VESTAS V136-3.45 MW Nabenhöhe 149 m Rotorradius 68 m, gesamt 217 m


Unsere Überzeugung

Die Energiewende ist der richtige Weg in die Zukunft. Die Nutzung regenerativer Energie ist dabei der entscheidende Schritt. Dazu gehört auch der Einsatz der Windkraft.

Windkraftanlagen müssen aber auf den Menschen und die Natur Rücksicht nehmen.

Sie dürfen nicht mehr zerstören als sie Nutzen bringen.

 Kurz gesagt:

Windkraftanlagen müssen umfassend und nachhaltig Sinn machen.

Es ist falsch, gigantische Industrieanlagen in unberührte Kulturlandschaft zu stellen und Mensch und Natur erheblich zu belasten.

Es darf nicht sein, dass Projektgesellschaften mit Fördermitteln nur schnelles Geld machen.


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